100 Jahre Avus – Von Raketen und Rekorden

Die AVUS in Berlin zählte zu den spektakulärsten Strecken im Autorennsport. Es gibt einige interessante und kuriose Dinge über sie zu berichten.

Die Berliner AVUS liegt im Südwesten der deutschen Hauptstadt und bildet den nördlichen Teilabschnitt der A115. Vom Funkturm aus verläuft sie über 8,3 Kilometer Länge über den Grunewald bis nach Nikolassee. Bis 1998 diente sie an manchen Wochenenden als Rennstrecke. In der Gegenwart ist die Strecke ein beliebtes Ziel für Stadtrundfahrten und Sightseeing.

Ihr feierliches Debüt beging die AVUS-Strecke am 19. September 1921. Die AVUS-Abkürzung bedeutete „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“. Damit gehörte sie zu den Pionieren ihrer Art. So waren zu Beginn der 20-er-Jahre nur Straßen erlaubt, die auch von Fahrrädern und Fuhrwerken befahren werden konnten. Nun durften jedoch ausschließlich Kraftfahrzeuge und Motorräder die Strecke befahren. Jahrelang wurde die AVUS-Strecke zum Testen von Fahrbahnbelag genutzt. Obwohl sie als Vorläufer der Autobahn eingestuft wurde, handelte es sich bei ihr jedoch nicht um eine Autobahn, da diese nämlich eine Verbindung zwischen zwei Orten herstellt.

In den ersten Jahren wurde die AVUS-Strecke nur als Test- und Rennstrecke verwendet. Um sie befahren zu können, war eine Gebühr von 10 Mark zu entrichten.

Ein typisches Merkmal von Berlin

Die Idee für die AVUS-Strecke wurde im Jahr 1909 entwickelt. Die Bauarbeiten begannen 1913. Weil ein Jahr später allerdings der Erste Weltkrieg ausbrach, mussten die Arbeiten abrupt unterbrochen werden. So nahm es insgesamt 12 Jahre in Anspruch, bis die Strecke fertiggestellt werden konnte, was als typisches Merkmal von Berlin gilt.

Die Premiere der Rennstrecke

Schon fünf Tage nach der Eröffnung fand auf der AVUS-Strecke das erste Automobilrennen statt. Das spektakuläre Rennen lockte zahlreiche Besucher an, obwohl sich die Berliner dafür zunächst gar nicht begeisterten. Weil viele Bäume für die Schneise der Strecke weichen mussten, war sogar von „Baummord“ die Rede. Als das Rennen jedoch begann, waren sämtliche Zweifel gewichen.

Das AVUS-Rennen verlief seinerzeit vollkommen anders als der Motorsport in unserer Gegenwart. So war das Durchschnittstempo entscheidend und es wurde zu zwei Fahrern gestartet, sodass es gegeneinander ging. Als erster AVUS-Sieger trug sich Fritz von Opel in die Annalen ein. Dabei erzielte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 128,8 Stundenkilometern.

Rekord durch Fritz von Opel

Von Fritz von Opel wurden außerdem die ersten Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt. Schließlich wurden der Motorsport und die AVUS auch von der Raketentechnik erfasst. Mit dem Fahrzeug RAK2 gelang von Opel im Jahr 1928 eine Beschleunigung auf mehr als 230 Kilometer in der Stunde.

Geburt eines Stars

1926 wurde auf der AVUS-Strecke der erste Große Preis von Deutschland in internationaler Besetzung durchgeführt. Dabei kamen durch einen Unfall drei Menschen um Leben. Das Rennen wurde jedoch fortgesetzt. Sieger wurde am Ende Rudolf Caracciola, der danach zum Star und bekanntesten Rennfahrer der damaligen Zeit aufstieg.

Und immer neue Rekorde

Weil die AVUS-Strecke über lange Geraden verfügte, galt sie als weltweit schnellste Rennpiste. Für ein Tempolimit sorgten nur die Kurven. Damit die Geschwindigkeit auf hohem Niveau blieb, kam die Steilkurve hinzu. Durch eine Höhe von 12 Metern sowie einen Neigungswinkel von 43,6 Grad avancierte die Rennstrecke zu einem wahren Hexenkessel. Beim Startrennen der neuen Saison brachte es der Gewinner Hermann Lang mit seinem berühmten Silberpfeil von Mercedes-Benz auf beinahe 400 Stundenkilometer, was natürlich Spitzentempo bedeutete. Dabei wurde er von etwa 300.000 Zuschauern begeistert gefeiert.

Formel 1 auf der AVUS-Rennstrecke

Nach der Fürsprache von Berlins damaligem Bürgermeister Willy Brandt gastierte 1959 sogar die Formel 1 auf der AVUS-Strecke. Als Symbol der Annäherung erhielten Besucher aus Ost-Berlin ihr Ticket zum gleichen Preis in Ostmark wie die West-Berliner in D-Mark.

Als Sieger des Rennens ging der Brite Tony Brooks, der Ferrari fuhr, hervor. Weniger gut lief es für den deutschen Fahrer Hans Herrmann, dessen Wagen sich mehrmals überschlug, weil die Bremsen versagten. Dabei fiel Herrmann aus dem Wagen und wurde seitdem „Hans im Glück“ genannt, weil er ohne gravierende Verletzungen blieb. Dieses Glück hatte am Tage zuvor der Franzose Jean Behra beim Sportwagenrennen nicht. So kam er durch eine Kollision mit dem Fundament einer früheren Flugabwehrkanonen-Stellung ums Leben. Es galt als typisch für die spektakuläre AVUS-Rennstrecke, dass Tragik und Glück oft sehr dicht nebeneinander lagen.

Die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft

Ab 1984 startete auch die DTM (Deutsche Tourenwagen Meisterschaft) auf der spektakulären Strecke, was für diese gewissermaßen den dritten Frühling bedeutete. Vor allem das Wiedervereinigungsrennen im Jahr 1990 brachte es auf große Spannung. Dabei startete Hans-Joachim Stuck mit einem Automobil, mit dem bereits sein Vater auf der gleichen Strecke unterwegs gewesen war. Mit diesem Audi V8 beendete Stuck das Rennen als Sieger. Danach lobte er die Rennfahrer der alten Zeit aufgrund ihrer Leistungen als Helden, weil sie einem völlig unergonomischen Wagen fuhren.

Von seinem Vater wusste Stuck, dass dieser wegen der vorbeiziehenden heißen Wasserrohre „sich immer wieder die Füße verbrannt habe“. Doch auch zu Hans-Joachim Stucks Zeiten war die legendäre Strecke noch immer etwas ganz Besonderes. Gründe dafür waren vor allem die lange Gerade, der nahe liegende Wald und natürlich die Zuschauernähe. Als Rennfahrer spürte Stuck die enorme Anspannung, wenn er in seinem Rennwagen saß. „Weil es eigentlich nur möglich war, etwas über die Bremsen zu holen, galt es, die Bremspunkte ultragenau umzusetzen“, so Hans-Joachim Stuck. Dabei handelte es sich um eine Herausforderung, die aus dem Blickwinkel des Fahrers deutlich anspruchsvoller ausfiel, als so mancher Rennsportler dachte.

Die AVUS-Strecke als Kulturraum

Die AVUS-Strecke funktionierte aber auch als Kulturraum. So machte der bekannte Fotograf F.C. Gundlach in der AVUS-Steilkurve einige stilprägende Modefotos. Sie waren nicht nur für die Modefotografie, sondern auch für das Berlin-Bild von Bedeutung.

Ein Berliner Original

Als Berliner Original, das beinahe eine ähnliche Bekanntheit erlangte wie die AVUS-Rennstrecke selbst, galt die Autoverkäuferin Heidi Hetzer, die auch als Rennfahrerin unterwegs war. In jungen Jahren brauste sie mit einem Opel, der als Vorführwagen ihres Vaters, eines Opel-Händlers, diente, über die AVUS-Strecke. Sie trennte einfach die Radkappen vom Opel Diplomat ab und brachte eine Startnummer an. Schlussendlich landete Heidi Hetzer auf Platz 2. Ihr Vater bekam jedoch erst am Tag danach davon Wind, als er die Zeitung las. Anschließend stauchte er seine Tochter gehörig zusammen.

Tagesziel Warnemünde

Das vielleicht beliebteste Ostseebad hat viel zu bieten

Für maritimes Flair und romantische Sonnenuntergänge am Strand muss niemand in die Ferne schweifen. Das, und dazu noch eine ganze Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, gibt es auch im Ostseebad Warnemünde. Dabei lässt sich die nur wenige Kilometer von Rostock entfernt, mitten an der Ostsee gelegene Kleinstadt, sowohl während eines mehrtägigen Urlaubs, als auch auf Tagesreisen mit unserem Fahrservice entspannt erkunden. Von Berlin aus fährt man die rund 120 Kilometer in gerade einmal 1,5 Stunden.

Zwischen Beschaulichkeit und großer weiter Welt

Weniger als 6.000 Einwohner zählt das Ostseebad Warnemünde. Offiziell ist das ehemalige Fischerdorf ein Ortsteil von Rostock. Allerdings haben sich die Einheimischen ihre Eigenständigkeit immer bewahrt, und sind stolz darauf, dass echtes Seemannsblut in ihren Adern fließt. Bis ins 19. Jahrhundert bestand der Ort aus lediglich zwei Häuserreihen.

Die Vörreeg und die Achterreeg, die heute gemeinsam den historischen Stadtkern bilden. Hier finden sich noch immer eine Vielzahl an kleinen historischen Fischer- und Kapitänshäusern, die teilweise mit Veranden ausgestattet sind. Wer hier spazieren geht, fühlt sich wie in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt. Daneben gibt es Straßenabschnitte in denen sich urige Cafés und Restaurants sowie individuelle Läden aneinanderreihen. Architektonische Highlights an der Vörreeg sind die alte drehbare Bahnhofsbrücke sowie die 1605 erbaute Alte Vogtei. Sie ist das älteste erhalten geblieben Gebäude der Stadt.

Nicht nur in der näheren Umgebung tätige Fischer fanden früher in der Stadt ihr Auskommen. Der Hafen von Warnemünde war im 13. Jahrhundert ein Umschlagplatz für Seewaren aller Art. Heute verfügt die Stadt über den größten Kreuzfahrthafen Deutschlands. Wenn es für die Seeriesen heißt Leinen los, versammeln sich gerne Schaulustige am Passagierkai, um die Ausfahrt der Schiffe live mitzuerleben. Gelegenheiten gibt es genug. Nicht weniger als 200 Kreuzfahrtschiffe legen jährlich von hier ab. Darunter sind auch so manche Luxusliner, die zu sehen alleine schon Tagesreisen an das Ostseebad rechtfertigen.

Maritimes Flair auf Schritt und Tritt

Der Alte Strom ist die Flaniermeile der Stadt. Direkt am Fischereihafen gelegen, kann man von hier aus Fischkutter und Fischer bei ihrem Tagwerk beobachten. Am besten sitzt man selbst dabei gemütlich auf einer der zahlreich vorhanden Café- oder Restaurantterrassen. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zur Westmole, die eine Länge von 541 Metern hat. Molen, die weit in die See hinaus ragen, dienen als Schutz vor eventuell aufbrausender See, so auch die Westmole.

An ihrer Spitze steht eine zwölf Meter hohe Leuchtbake, die als Fixpunkt für einfahrende Schiffe dort errichtet wurde. Wieder zurück in der Stadt wollen der Leuchtturm und der sogenannte Teepott besichtigt werden. Der 31 Meter hohe Leuchtturm verfügt über ein auffälliges Äußeres. Er ist von weißen Klinkern mit dunkelgrünen waagerecht angebrachten Klinkerstreifen ummantelt.

Auf seiner Spitze sitzt ein kugelförmiges Kupferdach. Von den beiden Aussichtsplattformen haben Besucher einen atemberaubenden Blick über die Stadt und weit hinaus auf die Ostsee. Gleich nebenan steht das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt – der ehemals als Teesalon genutzte Teepott. Auffällig ist die geschwungenen Dachkonstruktion des Gebäudes. Im Inneren darf man in Geschäften einkaufen oder in einem der Restaurants speisen. Wer sich auch aus historischer Perspektive mit der maritimen Volkskultur an der Ostseeküste auseinandersetzen möchte, besucht das Heimatmuseum. Hier erfahren Interessierte alles über die Fischer- und Ostseebadtradition der Stadt. Untergebracht ist das Museum in einem alten Fischerhaus.

Strandabenteuer für jeden Geschmack

Der Strand des Ostseebads ist bei allen Besuchern überaus beliebt. Familien mit Kindern freuen sich über den flachen Zugang zur Ostsee, der auch von sehr kleinen Kindern genutzt werden kann. Daneben bietet der, an vielen Stellen 150 Meter breite, Strand mehr als genug Platz für alle. Wer in Ruhe im Strandkorb sitzen und auf die Ostsee hinausschauen möchte, findet hier ebenso sein Wohlfühlplätzchen, wie Sportenthusiasten. Für die gibt es Volleyballfelder oder Surfkurse. Wer seinen Hund dabei hat, geht gerne mit ihm an den Hundestrand. Entlang der Strandpromenade gibt es überdies hervorragende Strandbars. Da der Strand in unterschiedliche Abschnitte unterteilt ist, die je nach Anspruch besucht werden können, kommen sich die unterschiedlichen Gemüter nicht in die Quere.

Die Ostsee vom Schiff aus erkunden

Wer von der Landratte zum Seebären mutieren möchte, hat hier alle Freiheiten. Vom Alten Strom legen verschiedene Ausflugsschiffe ab. Hobby-Matrosen wählen zum Beispiel zwischen einer Hafen­rundfahrt und einer Mini-Kreuzfahrt über die Ostsee. Unterwegs erzählt der Kapitän, je nach gebuchter Fahrt, entweder launiges Seemannsgarn oder gruselige Gespenstergeschichten. Wer es gediegener mag erfährt ebenso Wissenswertes über die Häfen und Städte rundum, oder über die Ostsee und deren Bewohner.

Tagesreisen zu Veranstaltungen

Es lohnt sich immer den Veranstaltungskalender des Ostseebads zu studieren, bevor man sich dorthin aufmacht. Immer am zweiten Augustwochenende wird die Hanse Sail zum Publikumsmagneten. Dabei handelt es sich um das weltweit größte und bekannteste Treffen von traditionellen Seglern und Museumsschiffen. Während der Warnemünder Woche im Juli dreht sich alles um Tradition. Es gibt Konzerte und Bühnenprogramme, einen Straßenumzug in historischen Trachten und zahlreiche Sportwettbewerbe, wie zum Beispiel ein Beach-Volleyball-Turnier oder Wettkampf-Segeln. Am Abend des Neujahrtages wird beim Warnemünder Turmleuchten das neue Jahr von den Warnemündern begrüßt. Im Mittelpunkt des Spektakels, das mit Lichtshows und Feuerwerken punktet, stehen Leuchtturm und Mole.

Fisch in der See – Fisch auf dem Teller

Wer vom Fischfang lebt hat auch ein Händchen für die Zubereitung der Seebewohner. Wer fangfrischen Fisch selbst zubereiten möchte, schlendert über den Warenmünder Fischmarkt, der jedes Wochenende geöffnet hat. Die Fischer erklären gerne wie ihr Fisch am besten zubereitet wird. Wer es nicht bis zum Abendessen aushalten kann, lässt sich direkt auf dem Fischmarkt ein Fischbrötchen schmecken. Im Ort gibt es selbstverständlich in jedem Lokal ebenfalls Fischspezialitäten zu kosten. Vom rustikalen Schollenfilet mit Salzkartoffeln, bis hin zu Muscheln, Garnelen und kapitalen Hummern, gibt es dort alles was das Herz des Fischliebhabers begehrt.

Warum sind Oldtimer so beliebt?

Grundsätzlich sind Autos zu ihren Anfangszeiten lediglich dafür entwickelt worden, um den Menschen schneller von A nach B zu bringen. Mittlerweile haben Autos für viele aber auch einen hohen emotionalen Wert. Es gibt nicht wenige Leute, die sich ein luxuriöses, bzw. teures Auto hauptsächlich als Statussymbol zulegen.

Überspitzt kann man heutzutage also sagen, dass es sich bei Autos entweder um einfache Transportmittel, oder um beliebte Statussymbole handelt. Allerdings gibt es noch eine ganz besondere Art von Fahrzeugen, die nicht unerwähnt bleiben darf: die Oldtimer. Allgemein spricht man bei Oldtimern von Autos, deren Bau bereits mindestens 30 Jahre zurückliegt – und die sich trotzdem noch zumindest in einem guten technischen Zustand befinden. Häufig ist es sogar so, dass gut gepflegte Oldtimer oft noch genauso gut funktionieren, wie am Tag ihrer Herstellung.

Wo genau liegt aber die Faszination hinter diesen betagten Fahrzeugen? Was löst in Menschen das Verlangen aus, ein Fahrzeug zu erwerben, welches bereits mindestens 30 Jahre auf dem Buckel hat? Immerhin erweisen sich modernere Autos in der Regel als weitaus zuverlässiger, und befinden sich technisch auf einem viel weiterentwickelten Niveau, als Jahrzehntealte Modelle. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass es genau diese Reduzierung auf das Wesentliche ist, was Oldtimer-Fans so an diesen Autos begeistert.

Ihre Geschichte

Damit Sie verstehen können, warum sich diese alten Autos an so großer Beliebtheit erfreuen, sollten Sie sich zunächst die folgende Situation vor Augen führen:

Sie sitzen in einer Bar. Jeweils rechts und links von ihnen sitzen zwei völlig fremde Menschen, mit denen Sie ins Gespräch kommen. Person A erzählt Ihnen, dass sie nach der Schulzeit einen Platz in einem großen Unternehmen gefunden hat, und vor einiger Zeit geheiratet hat.

Person B hingegen erzählt Ihnen, dass sie sich nach der Schule erst einmal für ein Jahr ins Ausland begeben hat, um auf Selbstfindung zu gehen. Nachdem Person B dann wieder in die Heimat zurückgekehrt war, entschloss sie sich, ein Philosophie-Studium anzufangen. Nachdem das Studium abgeschlossen war, hat sie jedoch in diesem Berufsfeld keinen Job gefunden, und veröffentlichte stattdessen einfach ein paar Bücher. Auch dies war nicht von großem Erfolg gekrönt, weshalb kurzerhand erneut das Berufsfeld gewechselt wurde, wodurch Person B zum Lehrer wurde. Leider hat sich auch das für sie nicht als erfüllend herausgestellt, sodass Person B sich dazu entschied, auf Weltreise zugehen. Und genau auf dieser Weltreise lernen Sie Person B nun in der Bar kennen.

Und nun stellen Sie sich die Frage, welche der beiden Geschichten für Sie interessanter klingt, bzw. welcher der beiden Personen sie lieber zuhören. Sollten Sie sich nicht gerade gezielt auf der Suche nach neuen Gesprächspartnerschaften befinden, dann würde die Wahl vermutlich eher auf Person B fallen. Bei Oldtimern herrscht ein ähnliches Prinzip. Für leidenschaftliche Sammler von Fahrzeugen ist es wichtig, dass diese eine Geschichte erzählen können. Und je detailreicher diese Geschichte wiedergegeben werden kann, desto besser. Deshalb sind viele Oldtimer-Besitzer dazu in der Lage, jeden gefahrenen Kilometer des Wagens genau zu dokumentieren. Jeder begeisterte Autosammler weiß genau darüber Bescheid, wer alles schon mal hinter dem Steuer seines Wagens gesessen hat, wo das Auto überall unterwegs war und was auf diesen Reisen alles passiert ist. Und genau diese Dinge sind eben für überzeugte Oldtimer-Fans um ein Vielfaches wertvoller als Neuwagengeruch, oder die neueste Technik im Auto.

Keine perfekten Wagen – oder doch?

Bei dem Kauf eines Neuwagens können Sie sich praktisch sicher sein, dass das Auto einwandfrei funktioniert. Es schaltet sich gut, der Motor läuft problemlos und die Sitze sind so bequem, dass man darauf direkt einschlafen könnte. Außerdem gehen bei Dunkelheit die Lichter automatisch an. Ein Navigationssystem sorgt dafür, dass Sie als Fahrer nicht vom Weg abkommen und eine Klimaanlage dafür, dass Sie während den Fahrten niemals schwitzen müssen.

All dies sind Dinge, die man bei Oldtimer-Fahrzeugen vergeblich sucht. Selbst wenn es nur um das reine Fahren geht, sind simpelste Schritte oft mit Schwierigkeiten verbunden. Mal hakt das Türschloss, sodass sich die Fahrertür nicht bei jedem Versuch öffnen lässt. Die Sitze sind im Vergleich zu moderneren Fahrzeugen relativ unbequem. Und nachdem Sie den Schlüssel ins Zündschloss gesteckt haben und losfahren wollen, bemerken sie, dass der Motor nicht anspringt, weil Sie zuerst die Zündung richtig einstellen und etwas mit dem Gas spielen müssen. Zwar treten diese Widrigkeiten nicht unbedingt jedes Mal und nicht bei jedem Oldtimer-Modell auf, aber kommen trotzdem noch oft genug vor.

Der Moment, wo allerdings der Motor doch endlich anspringt, gehört zu genau den Momenten, die bei vielen Fans dieser betagten Fahrzeuge große Emotionen hervorrufen. Der Motor, der mit lautem “Krach” aufheult und das Auto endlich losfahren lässt. Vor allem sind es aber die Geschichten dieser Wagen, die neben ihrer Schlichtheit und Unvollkommenheit bei zahlreichen Oldtimer-Liebhabern für einen Großteil der Faszination dahinter sorgen.

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Für besondere Anlässe

Neben den Geschichten und ihrem Sammlerwert sind diese älteren Autos auch sehr beliebt, wenn es um besondere Anlässe geht – zum Beispiel um Hochzeiten. Viele heiratswillige Menschen wollen für ihren großen Tag gerne ein Hochzeitsauto mieten. Und viele Brautpaare entscheiden sich dabei für klassische Oldtimer-Autos. Da Hochzeitsautos vor allem ein gutes Motiv für Hochzeitsfotos sein sollen, eigenen sich diese älteren Fahrzeuge besonders gut, da sich solche Klassiker ohnehin schon sehr gut auf Bildern machen. Wenn Sie also ein Hochzeitsauto mieten möchten, dann wäre ein Oldtimer definitiv eine empfehlenswerte Wahl.

Hamburg beliebteste Sehenswürdigkeiten

Metropole in Norddeutschland – Maritimes Flair und historische Bauwerke

Der Hamburger Hafen, die Elbphilharmonie, die Speicherstadt oder der Fischmarkt – die zweitgrößte Stadt Deutschlands eignet sich aufgrund der unzähligen Sehenswürdigkeiten ideal für einen Städtetrip. Jährlich wird die Stadt, die rund 1,8 Millionen Einwohner zählt, von Millionen von Touristen aus aller Welt besichtigt. Durch einen Shuttletransfer erreichen Sie während des Städtetrips in die norddeutsche Metropole sämtliche Attraktionen und Highlights binnen kurzer Zeit.

1. Hamburger Hafen – der drittgrößte Seehafen Europas

Mit einer Fläche von rund 7.200 Hektar und Tausenden von Schiffen, die jährlich ankommen, stellt der Hafen in der norddeutschen Metropole den größten Seehafen Deutschlands dar. Europaweit ist er nach dem Hafen Rotterdam sowie dem Hafen von Antwerpen der drittgrößte Hafen. Das Hafengelände erstreckt sich über 14 Stadtteile.

Vor Ort haben Sie zudem die Möglichkeit, an Hafenrundfahrten teilzunehmen und die zweitgrößte Stadt Deutschlands aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Mit einem Shuttletransfer gelangen Sie zu den Landungsbrücken, wo zahlreiche Rundfahrten starten. Der Hafen hat eine Historie von rund 800 Jahren und stellt eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der norddeutschen Metropole dar.

2. Speicherstadt – Weltkulturerbe der UNESCO

Die Speicherstadt ist über 26 Hektar groß und stellt den größten zusammenhängenden Lagerhauskomplex auf der Welt dar. Gemeinsam mit dem Kontorhausviertel und dem Chilehaus zählt die Speicherstadt seit 2015 zum Welterbe der UNESCO. In dem Stadtviertel erwarten Sie darüber hinaus zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Sie bei einem Rundgang durch das bekannte Viertel erkunden können. Neben dem Miniatur Wunderland gehören das Dungeon der Stadt, das Internationale Maritime Museum sowie das Spicy’s Gewürzmuseum zu den Highlights in dem Stadtteil.

Bei einer Hafenrundfahrt durch den Stadtteil haben Sie die Möglichkeit, mehr über die Historie und Wichtigkeit der Speicherstadt mit der neugotischen Backsteinarchitektur zu erfahren.

3. Fischmarkt – weltbekannter Markt am Sonntagmorgen

Tausende Einheimische und Touristen besuchen sonntags in den Morgenstunden den bekannten Fischmarkt. Seit dem Jahr 1703 wird der weltbekannte Markt am Elbufer ausgetragen. Neben frischem Fisch und den bekannten Fischbrötchen erhalten Sie vor Ort auch Obst und Gemüse. In der angrenzenden Fischauktionshalle können Sie zu Live-Musik frühstücken. Auch Souvenirs erhalten Sie auf dem Markt, der auch bei Regen im Freien stattfindet. In den Sommermonaten beginnt der bekannte Markt bereits um 5 Uhr.

4. Michel – Eines der Wahrzeichen der Stadt

Die bekannteste Kirche der Stadt, die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis, zählt zu den wichtigsten Barockkirchen Norddeutschlands. 132 Meter hoch ist die Kirche, die eines der Wahrzeichen der norddeutschen Metropole darstellt. Benannt wurde der Michel nach dem Erzengel Michael. Nachdem ein Brand das Kirchengebäude aus dem 18. Jahrhundert stark beschädigt hatte, wurde die Kirche im Jahr 1912 wiederaufgebaut.

Auch für die Schifffahrt hat der Michel eine wichtige Bedeutung. Von dem Turm der bekannten Kirche haben Sie einen einmaligen Ausblick auf den Hafen der Stadt. Sonntags findet im Michel, der jährlich von mehr als einer Million besucht wird, der Hauptgottesdienst statt. Das Wahrzeichen der Stadt ist acht Stunden täglich geöffnet.

5. St. Pauli und die Reeperbahn

Zu den bekanntesten Straßen der Stadt gehört die Reeperbahn. Vor Ort finden Sie zahlreiche Bars und Nachtclubs. Auch Musiker treten in den Clubs und Kneipen auf. Auf St. Pauli befindet sich zudem das Fußballstadion des Zweitligisten FC St. Pauli. Um mehr über das Stadtviertel und die Bedeutung der Reeperbahn zu erfahren, haben Sie vor Ort die Möglichkeit, an einer Kieztour teilzunehmen. Zahlreiche Party-Möglichkeiten machen den Stadtteil besonders in den Abendstunden populär.

6. Alster – Spazierengehen, Joggen und imposante Fontäne

Die norddeutsche Metropole ist für die Elbe, die Alster sowie die zahlreichen weiteren Gewässer bekannt. Zu zahlreichen Aktivitäten laden die Außenalster und die Binnenalster ein. Die Binnenalster befindet sich im Stadtzentrum am bekannten Jungfernstieg. Zu ausgedehnten Spaziergängen und zum Joggen lädt das Gewässer in der Innenstadt ein. Besonders macht die Binnenalster auch die Fontäne, die sich auf dem Wasser befindet.

Spazierwege führen auch an der Außenalster entlang. Ein Spaziergang entlang des bekannten Gewässers führt Sie an den Stadtteilen Winterhude und Eppendorf vorbei. An der Binnenalster und Außenalster finden Sie darüber hinaus zahlreiche Cafés und Restaurants, wo Sie mit Blick auf das Wasser zu Mittag oder Abend essen können.

7. Alter Elbtunnel – Stück Geschichte der Stadt

Der Alte Elbtunnel befindet sich in einer Tiefe von 24 Metern. Der Tunnel, der aufgrund der zunehmenden Wichtigkeit des Hafens erbaut worden ist, wurde im Jahr 1911 eröffnet. Mehr als 420 Meter lang ist der Tunnel, der unter der Elbe entlang verläuft. Zwischen den Landungsbrücken und der Steinwerder stellt der Alte Elbtunnel die schnellste Verbindung dar.

In dem Tunnel wurden in der Vergangenheit zudem zahlreiche Filme gedreht. Seit 2003 steht der Tunnel unter Denkmalschutz. Genutzt werden kann der Alte Elbtunnel sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern. Eingeschränkt können auch Kraftfahrzeuge den Tunnel nutzen. Der Neue Elbtunnel, der den Alten Elbtunnel teilweise ersetzten sollte, wurde 1974 fertiggestellt.

8. Rathaus – Imposante Architektur aus dem 19. Jahrhundert

In der Innenstadt an der Kleinen Alster befindet sich das Rathaus. Das Gebäude wurde im Baustil der Neorenaissance erbaut. Auch Elemente der Gotik, des Barocks und der Renaissance können Sie am Gebäude sehen. Fertiggestellt wurde der Bau des sehenswerten Bauwerks im Jahr 1897. Der Turm des Rathauses ist 112 Meter hoch und prägt damit das Stadtbild mit. Das sechste Rathaus der Stadtgeschichte ist auch von innen sehenswert. Das Treppenhaus zeichnet sich durch Verzierungen aus Marmor und Gold aus. Durch die besondere Fassade unterscheidet sich das Gebäude stark von anderen Bauwerken in der Stadt.

Um mehr über das Rathaus und die Geschichte zu erfahren, können Sie an einer Besichtigungstour teilnehmen. Vor Weihnachten findet auf dem Platz vor dem Rathaus der historische Weihnachtsmarkt statt. Jährlich wird der Markt von rund drei Millionen Menschen besucht und stellt somit den größten Weihnachtsmarkt in der norddeutschen Metropole dar.

9. Miniatur Wunderland – die weltweit größte Modelleisenbahnanlage

In der Speicherstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört, befindet sich das Miniatur Wunderland. Das Miniatur Wunderland stellt die größte Modelleisenbahnanlage auf der Welt dar. Die Anlage des Museums erstreckt sich über eine Fläche von knapp 1.500 Quadratmeter. Insgesamt erwarten Sie in dem imposanten Museum 15,4 Kilometer Gleise. Mehr als 1.000 digital gesteuerte Züge fahren auf den Gleisen durch das Miniatur Wunderland, das im Jahr 2000 gegründet worden ist.

Das Museum setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen. Im Maßstab 1:87 können Sie unter anderem die USA, Österreich oder Skandinavien beobachten. Auch eine Abbildung der norddeutschen Metropole finden Sie bei einem Rundgang durch das bekannte Museum. Neben den bereits existierenden Abschnitten sind weitere Abschnitte geplant. Bis zum Jahr 2026 werden unter anderem die Abschnitte Südamerika fertiggestellt. Besonders sind zudem die 400.000 Lampen, die einen vollständigen Tag mit Tag und Nacht simulieren. Zahlreiche Dokumentationen wurden bereits über das imposante Museum gedreht.

10. Elbphilharmonie – das neue Wahrzeichen der Stadt?

Ein neues Konzerthaus in der norddeutschen Metropole ist die Elbphilharmonie. Mit einem Shuttletransfer gelangen Sie ideal zur Elbphilharmonie. Der Bau des Konzerthauses, das ein neues Wahrzeichen der Stadt ist, wurde 2016 fertiggestellt. Ursprünglich sollte das Bauwerk bereits bis 2010 erbaut worden sein. Das Gebäude ist über 100 Meter hoch und befindet sich in der HafenCity. Insgesamt hat das Bauwerk eine Fläche von 125.000 Quadratmetern. Das Gebäude ist ein architektonisches Highlight, das auf fast 2.000 Stahlbetonträgern gebaut worden ist.

In dem Bauwerk befinden sich darüber hinaus zahlreiche Wohnungen, ein Hotel, mehrere Restaurants sowie ein Parkhaus. Auf 37 Metern Höhe erwartet Sie eine Plaza. Von der Plattform haben Sie einen einzigartigen Ausblick auf die Stadt und den Hafen.

So wird das Hochzeitsauto zum Hingucker

Ein Brautauto braucht den perfekten Hochzeitsschmuck. An diesen herrschen gewisse Anforderungen: Er muss nicht nur dekorativ sein und farblich passen, sondern auch dem Fahrtwind standhalten. Nicht zuletzt eignen sich für verschiedene Fahrzeugmodelle unterschiedliche Varianten von Hochzeitsschmuck. Daran sollten diejenigen denken, die ein Hochzeitsauto mieten. Es sind als Hochzeitsschmuck alle erdenklichen Accessoires möglich, von Fahnen über Bänder, Blumen und Aufkleber bis hin zu den berüchtigten klappernden Dosen am Heck. Zu teuer ist der Schmuck nicht, auch lässt er sich mit etwas Geschick selbst anfertigen.

Hochzeitsauto mieten – welcher Schmuck ist erlaubt?

Vom Grundsatz her darf an, auf und in das gemietete Hochzeitsauto jeder Schmuck, der sich rückstandslos entfernen lässt und keinerlei Schaden verursachen kann. Die Schnur mit den Dosen am Heck ist in dieser Hinsicht mit etwas Vorsicht zu genießen, vielleicht verursacht sie ja doch einen kleinen Lackschaden. In jedem Fall muss der Vermieter des Wagens gefragt werden, was erlaubt ist. Diejenigen Verleiher, bei denen man ein besonderes Hochzeitsauto mieten kann (Oldtimer, teure Limousine etc.), kennen das Problem und beraten dementsprechend bzw. schreiben genau vor, was erlaubt ist und was nicht.

So gibt es Aufkleber oder den großen Blumenstrauß für die Motorhaube, die/der sich manchmal nur schwer wieder entfernen lassen. Dieser meistens herzförmige Brautstrauß auf der Motorhaube muss den Fahrtwind aushalten, doch dafür muss er auch gut befestigt werden. Es gibt verschiedene Techniken, die einerseits für Festigkeit und andererseits für die rückstandslose Entfernung sorgen. Der Autovermieter wird hierzu die richtigen Tipps haben und wahrscheinlich auch einen geeigneten Anbieter kennen. Nicht alles, was billig online angeboten wird, taugt auch etwas. Viele Autoverleiher vermieten den Schmuck gleich mit, wenn sie auf Hochzeitsautos spezialisiert sind.

Brautauto von außen schmücken

Der äußere Schmuck ist das, was jedermann am Hochzeitsauto sieht. Hierauf legen die Brautpaare den größten Wert. Idealerweise werden zunächst alle gemeinsamen Wünsche geklärt und notiert, um sich dann die Preise für ordentlichen Autoschmuck anzuschauen. Echte Blumen sind nicht unbedingt preisgünstig, doch die Standarddeko mit Kunstblumen ist in einfacher Ausführung ab rund 100 Euro zu haben. Für echte Blumen muss ein Fachgeschäft vor Ort befragt werden.

Die Kunstblumendeko für die Motorhaube lässt sich wie erwähnt online bestellen, doch dabei ist die Qualität sehr schwer festzustellen (unbedingt Kundenrezensionen lesen!). Das Angebot des Autoverleihers ist meistens etwas teurer, hält aber dafür im wahrsten Sinne des Wortes, was es verspricht. Es gibt nichts Ärgeres als die Hochzeitsdeko auf der Motorhaube, die während der Fahrt gegen die Windschutzscheibe fliegt, dann ihren Weg an den Straßenrand findet und eingesammelt werden muss.

Die Anbieter kommunizieren in der Regel, bis zu welchem Tempo die Befestigung halten soll (oft um 70 – 80 km/h). Das ist als Obergrenze zu betrachten. Der Fahrer des Wagens sollte das vor dem großen Ereignis unbedingt ausprobieren. Welche Farben sollen nun die Blumen auf der Motorhaube haben? Die Antwort hierauf fällt ganz klar und eindeutig aus: immer die des Brautstraußes! Das ist ein ehernes Muss. An die Außenspiegel kommen weiße Bänder aus Satin oder Organza und eventuell noch ein dezenter Blumenschmuck. Es kann eine einzelne Schnittblume sein. Auch an die Antenne binden traditionsbewusste Paare eine weiße Schleife.

Die Heckscheibe kann je nach Art ihrer Beschaffenheit geschmückt werden. Oldtimer haben meistens hohe und gerade Heckscheiben, an die hervorragend ein kleiner Blumenkorb passt. Dieser verleiht dem Hochzeitsauto einen bezaubernden Vintage-Look. Das moderne Auto erhält den klassischen Aufkleber „just married“. Manche Verleiher erlauben das Bekleben der Scheiben nicht. Alternativ lässt sich an der Heckscheibe eine Girlande mit dem entsprechenden Schriftzug befestigen.

Die Blechdosen am Heck

Die Blechdosen am Heck des Hochzeitsautos sind in absoluter Klassiker. Sie haben zwei Funktionen:

  • #1: Nach alter Tradition vertreibt das Klappern die bösen Geister. Nur dadurch kann die Ehe des jungen Paares glücklich werden.
  • #2: Sie zeigen der gesamten Umgebung schon akustisch aus der Ferne an, dass hier ein Hochzeitsauto unterwegs ist. Das Hupkonzert der gesamten Entourage unterstreichen sie eindrucksvoll.

Viele Paare personalisieren die Blechdosen mit ihren Namen und dem Hochzeitsdatum. Sie sind dann eine schöne Erinnerung. Bei einem gemieteten Hochzeitsauto muss wie oben erwähnt der Verleiher gefragt werden, ob er die Schnur mit den Blechdosen erlaubt. Diese springen auf der Straße und könnten unter Umständen gegen das Heck schlagen, wo sie den Lack beschädigen. Das lässt sich mit einer Schnur vermeiden, die bis zur ersten Dose relativ lang ist. Auch für das Privatfahrzeug wäre das zu empfehlen. Dass es sich um eine ordentliche Befestigung handeln muss, versteht sich von selbst. Die Dosen dürfen sich auch nicht lösen und gegen einen nachfolgenden Wagen prallen.

Wie schmückt man ein Brautauto von innen?

Nicht alle Paare lassen das Hochzeitsauto von innen schmücken. Wer sich dafür entscheidet, kann einige kleine Schleifen, eventuell kleinere LED-Stripes und hochwertige Kunstblumen verwenden. All das entfacht auch im Wagen das absolute Hochzeitsfeeling. Kunstblumen lassen sich nach der Hochzeit für die heimische Deko nutzen, wo sie ebenfalls an den schönen Hochzeitstag erinnern.

Autoschmuck für die Fahrzeuge der Hochzeitsgäste

Bei vielen Hochzeitsgesellschaften ist es üblich, dass das Brautpaar und die Gäste im Autokorso unterwegs sind. Die Autos der Gäste können dann dezent mit einer einzelnen Schleife in der gleichen Art wie am Hochzeitsauto geschmückt werden. Sie kommt an einen Außenspiegel oder Türgriff.

Lässt sich der Autoschmuck auch selbst herstellen?

Das funktioniert durchaus. Die Schleifen und kleinen Blumen für außen und innen sind eigentlich kein Problem in der Herstellung. Wer sich aber ein Herz aus Kunstblumen auf die Motorhaube pinnt, benötigt wirklich leistungsstarke Saugnäpfe. Diese werden mit einem stärkeren Draht verbunden, um den herum die Dekomaterialien drapiert werden. Das können Kunstblumen, aber auch Girlanden aus Schleierkraut oder Eukalyptus, kleine Figuren und Stoffe sein. Die Deko wirkt damit filigran und ist vor allem – sehr wichtig – nicht so schwer. Damit ist das Risiko kleiner, dass sie während der Fahrt von der Motorhaube fliegt. Mit DIY-Deko sollte niemand schneller als 50 km/h fahren! Wer über die Autobahn möchte oder muss, benötigt ein über die Motorhaube gespanntes Band zum Befestigen. Das gilt auch für gekaufte Deko.

Herzlichen Glückwunsch zur Trauung!

Berlin strotzt vor Highlights

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Berlin ist immer eine Reise wert, denn hier pulsiert das Leben. Die Stadt hat Flair, die Stadt ist bunt, und die Stadt ist riesig. Rund 3.700.000 Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von 892 Quadratkilometern. Wenn Sie sich also zum Sightseeing durch Berlin aufmachen wollen, sind unter Umständen ganz schön lange Strecken von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu überwinden.

Mit unserem Chauffeurservice gelangen Sie bequem und sicher durch den Großstadtdschungel. Welche Sehenswürdigkeiten der Stadt Berlin Sie dabei unbedingt auf Ihre Sightseeing-Liste setzen sollten, ist hier zu erfahren.

Mächtig viel Triumph und Geschichte am Brandenburger Tor

Das im frühklassizistischen Stil erbaute Triumphtor ist ohne Zweifel die beliebteste Sehenswürdigkeit in ganz Berlin. Egal ob Asiaten, Amerikaner oder Australier: alle kennen das Brandenburger Tor, das man gut und gerne als Wahrzeichen Berlins betrachten kann, und wollen es beim Sightseeing durch Berlin unbedingt mit eigenen Augen sehen. Das mächtige Bauwerk ist absolut zentral im Stadtteil Berlin Mitte, direkt am Pariser Platz, positioniert. Zwischen 1789 und 1793 wurde es als pompöser Abschluss des Prachtboulevards Unter den Linden aufgebaut. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. gab den Auftrag dazu, entworfen hat das üppige Bauwerk der damals sehr bedeutende Architekt und Baumeister Carl Gotthard Langhans. Die Quadriga, die Skulptur eines vierspännigen Streitwagens nach antikem Vorbild, thront mächtig auf dem 20,3 Meter hohen sechssäuligen Tor.

Die Quadriga selbst ist noch einmal knapp sechs Meter hoch. Doch damit nicht genug an kunstvoller Architektur. Direkt unterhalb der Quadriga ist ein großes, aus Sandstein gefertigtes, Relief angebracht, auf dem griechische Götter und Heroen, wie zum Beispiel Herkules und die Siegesgöttin Nike, abgebildet sind. Auch in den Tordurchgängen sind jeweils Reliefs zu sehen. Diese setzen sich sämtlich mit der antiken Sagenwelt um Herkules auseinander. In den Nischen der Außenwände sind Skulpturen von Mars und Minerva eingelassen.

Das Brandenburger Tor hat im Laufe der Zeit einiges “gesehen”, denn der zentrale Ort war – egal welche politischen Machthaber die Stadt und das Land regierten – immer der Platz, an dem Geschichte geschrieben wurde. So planten etwa die Nationalsozialisten um das Brandenburger Tor herum die Welthauptstadt Germania. Während der Schlacht um Berlin im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor dann stark beschädigt. Anschließend wurde es wieder aufgebaut und schließlich mit dem Mauerbau 1963 zum Symbol für die Teilung der Stadt.

Das Brandenburger Tor stand fortan im Sperrgebiet zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Als 1989 die Mauer fiel befand sich das Brandenburger Tor wieder im Zentrum des Geschehens, als die jubelnden DDR-Bürger ihre neu gewonnene Freiheit um das Brandenburger Tor herum feierten. Auf Stadtrundfahrten Berlin wird das Brandenburger Tor bis heute niemals ausgelassen.

Deutsch-deutsche Geschichte erleben an der Gedenkstätte Berliner Mauer

Der Limousinenservice Berlin bringt Sie mit seinem Angebot für Stadtrundfahrten Berlin zu einem weiteren geschichtsträchtigen Ort: zur Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Hier wurde am 13. August 1963 die Mauer durch Berlin gezogen, die von da an Familien und Freunde in Ost und West für Jahrzehnte voneinander trennen sollte.

Die Gedenkstätte erstreckt sich auf einer Länge von 1,4 Kilometern entlang dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin. Dabei ist auch ein 70 Meter langes Original-Teilstück der ehemaligen Grenzanlagen zu besichtigen. Hier zu sehende Mauerteile geben darüber hinaus einen lebendigen Eindruck davon wie die Stadt damals ausgesehen haben muss. Den Opfern der deutsch-deutschen Teilung, die an diesem Ort ihr Leben lassen mussten, weil sie nicht in der DDR leben, oder schlicht wieder mit ihren Familien im Westen vereint sein wollten, wird mit dem Fenster des Gedenkens der ihnen gebührende Respekt erwiesen.

Alle Opfer sind hier mit Fotos, Namen und Lebensdaten abgebildet. Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer informiert Besucher weiterhin sehr detailliert über die Geschichte des Mauerbaus und die nachfolgenden Geschehnisse.

Zum Reichstagsgebäude am Platz der Republik

Stadtrundfahrten in Berlin sind nicht komplett ohne einen Besuch des Reichstagsgebäudes. Seit 1999 tagt hier der Deutsche Bundestag. Das Gebäude selbst blickt auf eine ausladende Historie zurück. Bereits zwischen 1884 und 1894 wurde das Reichstagsgebäude im Stil der Neorenaissance erbaut. Zu finden ist es im Stadtteil Tiergarten am linken Spreeufer. Zunächst beherbergte es den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches. Nach dessen Zerfall den der nachfolgenden Weimarer Republik. Besondere Berühmtheit hat das Gebäude seit dem politisch instrumentalisierten Reichstagsbrand von 1933. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Reichstagsgebäude nur noch ein Trümmerhaufen und stand im britischen Sektor, also im Westteil der geteilten Stadt Berlin. Man baute das geschichtsträchtige Gebäude nach dem Krieg wieder auf – jedoch zunächst ohne die begehbare gläserne Kuppel, für die das Haus inzwischen berühmt ist. Diese wurde erst nach der Wiedervereinigung hinzu gefügt. Auch die Innenräume wurden in diesem Zuge, von 1991 bis 1999, in Stand gesetzt. Wer noch mehr über die Geschichte des Reichstagsgebäudes erfahren möchte, oder einfach nur gerne einen Blick in die Innenräume des deutschen Politikzentrums werfen möchte, kann das Haus im Rahmen einer Führung besichtigen.

 

Hier schlug das Herz der DDR: der Alexanderplatz

Ebenso wie das Brandenburger Tor liegt der Alexanderplatz, von den Berlinern kurz “Alex” genannt, im Stadtteil Mitte. Hier findet sich unter anderem das wohl am besten sichtbare Gebäude der Stadt: der Berliner Fernsehturm. Er sieht aus wie eine riesige Stecknadel auf deren Kopf eine Antenne angebracht ist. Mit dem Fahrstuhl können Besucher hinauf in den “Stecknadelkopf” fahren, und im selbst drehenden gläsernen Restaurant aus 214 Metern Höhe einen sagenhaften Ausblick über Berlin und dessen Umgebung genießen. Zu DDR-Zeiten war ein Besuch des Fernsehturm-Restaurants für hohe Feiertage – wie etwa den Hochzeitstag oder die Jugendweihe des Nachwuchses – reserviert. Danach sollten Sie unbedingt der bekannten Weltzeituhr einen Besuch abstatten. Dabei handelt es sich um eine, zu ihrer Entstehungszeit 1969, futuristisch anmutenden metallenen Uhrenkonstruktion, die zum 20. Geburtstag der DDR in Betrieb genommen wurde. Sie zeigt die Uhrzeit in den verschiedenen Zeitzonen der Welt an und soll gleichzeitig das Sonnensystem darstellen.

Erleben Sie Kultur pur auf der Berliner Museumsinsel

Die Berliner Museumsinsel lässt niemanden unbeeindruckt: kein Wunder, denn das Ensemble gehört seit 1999 dem UNESCO Weltkulturerbe an. Insgesamt besteht die Museumsinsel aus fünf Museumsgebäuden und ist ebenfalls im Stadtteil Mitte zu finden. Genauer gesagt auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel. Kenner sagen es handelte sich hierbei gar um den bedeutendsten Museumskomplex in ganz Europa. Die Museumsinsel vereint auf ihrem Terrain das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. 2019 eröffnete dort noch die James-Simon-Galerie, die als neues Besucherzentrum fungiert.

Die Museen der Museumsinsel setzen sich hauptsächlich mit Archäologie und der Kunst des 19. Jahrhunderts auseinander. Der Bau aller fünf Museumsgebäude nahm insgesamt an die 100 Jahre in Anspruch. Die Errichtung des Gebäudeensembles, und seine Nutzung, geht auf einen Plan von König Friedrich Wilhelm IV. zurück. Erst 1930 war das Museums-Ensemble vollendet. Die meisten Besucher zieht sicherlich die Büste der ägyptischen Königin Nofretete an, die früher im Alten Museum zu sehen war – inzwischen ist sie im Neuen Museum untergebracht. Freunde byzantinischer Kunst besuchen das Bode-Museum. In der Alten Nationalgalerie sind zahlreiche Werke Caspar David Friedrichs sowie französischer Impressionisten zu bestaunen.

Das dreiflügelige Pergamonmuseum versammelt eine griechische und römische Skulpturensammlung sowie islamische und vorderasiatische Kunst aus mehreren Jahrtausenden. Selbst für diejenigen, die Museumsbesuche nicht zu ihren Steckenpferden zählen, ist der Besuch der Berliner Museumsinsel ein Highlight beim Sightseeing durch Berlin. Alleine die Architektur der fünf Museumsgebäude fasziniert. Ein Spaziergang rund um den Museums-Komplex wirkt in der Hektik der Großstadt absolut entspannend. Zudem finden sich hier eine Menge Bars und Restaurants, und im Sommer auch ein Stadtstrand, in dessen Liegestühlen sich während des Sonnenuntergangs herrlich ein Cocktail oder ein Feierabendbier genießen lässt.