Berlin strotzt vor Highlights

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Berlin ist immer eine Reise wert, denn hier pulsiert das Leben. Die Stadt hat Flair, die Stadt ist bunt, und die Stadt ist riesig. Rund 3.700.000 Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von 892 Quadratkilometern. Wenn Sie sich also zum Sightseeing durch Berlin aufmachen wollen, sind unter Umständen ganz schön lange Strecken von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu überwinden.

Mit unserem Chauffeurservice gelangen Sie bequem und sicher durch den Großstadtdschungel. Welche Sehenswürdigkeiten der Stadt Berlin Sie dabei unbedingt auf Ihre Sightseeing-Liste setzen sollten, ist hier zu erfahren.

Mächtig viel Triumph und Geschichte am Brandenburger Tor

Das im frühklassizistischen Stil erbaute Triumphtor ist ohne Zweifel die beliebteste Sehenswürdigkeit in ganz Berlin. Egal ob Asiaten, Amerikaner oder Australier: alle kennen das Brandenburger Tor, das man gut und gerne als Wahrzeichen Berlins betrachten kann, und wollen es beim Sightseeing durch Berlin unbedingt mit eigenen Augen sehen. Das mächtige Bauwerk ist absolut zentral im Stadtteil Berlin Mitte, direkt am Pariser Platz, positioniert. Zwischen 1789 und 1793 wurde es als pompöser Abschluss des Prachtboulevards Unter den Linden aufgebaut. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. gab den Auftrag dazu, entworfen hat das üppige Bauwerk der damals sehr bedeutende Architekt und Baumeister Carl Gotthard Langhans. Die Quadriga, die Skulptur eines vierspännigen Streitwagens nach antikem Vorbild, thront mächtig auf dem 20,3 Meter hohen sechssäuligen Tor.

Die Quadriga selbst ist noch einmal knapp sechs Meter hoch. Doch damit nicht genug an kunstvoller Architektur. Direkt unterhalb der Quadriga ist ein großes, aus Sandstein gefertigtes, Relief angebracht, auf dem griechische Götter und Heroen, wie zum Beispiel Herkules und die Siegesgöttin Nike, abgebildet sind. Auch in den Tordurchgängen sind jeweils Reliefs zu sehen. Diese setzen sich sämtlich mit der antiken Sagenwelt um Herkules auseinander. In den Nischen der Außenwände sind Skulpturen von Mars und Minerva eingelassen.

Das Brandenburger Tor hat im Laufe der Zeit einiges “gesehen”, denn der zentrale Ort war – egal welche politischen Machthaber die Stadt und das Land regierten – immer der Platz, an dem Geschichte geschrieben wurde. So planten etwa die Nationalsozialisten um das Brandenburger Tor herum die Welthauptstadt Germania. Während der Schlacht um Berlin im Zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor dann stark beschädigt. Anschließend wurde es wieder aufgebaut und schließlich mit dem Mauerbau 1963 zum Symbol für die Teilung der Stadt.

Das Brandenburger Tor stand fortan im Sperrgebiet zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Als 1989 die Mauer fiel befand sich das Brandenburger Tor wieder im Zentrum des Geschehens, als die jubelnden DDR-Bürger ihre neu gewonnene Freiheit um das Brandenburger Tor herum feierten. Auf Stadtrundfahrten Berlin wird das Brandenburger Tor bis heute niemals ausgelassen.

Deutsch-deutsche Geschichte erleben an der Gedenkstätte Berliner Mauer

Der Limousinenservice Berlin bringt Sie mit seinem Angebot für Stadtrundfahrten Berlin zu einem weiteren geschichtsträchtigen Ort: zur Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Hier wurde am 13. August 1963 die Mauer durch Berlin gezogen, die von da an Familien und Freunde in Ost und West für Jahrzehnte voneinander trennen sollte.

Die Gedenkstätte erstreckt sich auf einer Länge von 1,4 Kilometern entlang dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin. Dabei ist auch ein 70 Meter langes Original-Teilstück der ehemaligen Grenzanlagen zu besichtigen. Hier zu sehende Mauerteile geben darüber hinaus einen lebendigen Eindruck davon wie die Stadt damals ausgesehen haben muss. Den Opfern der deutsch-deutschen Teilung, die an diesem Ort ihr Leben lassen mussten, weil sie nicht in der DDR leben, oder schlicht wieder mit ihren Familien im Westen vereint sein wollten, wird mit dem Fenster des Gedenkens der ihnen gebührende Respekt erwiesen.

Alle Opfer sind hier mit Fotos, Namen und Lebensdaten abgebildet. Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer informiert Besucher weiterhin sehr detailliert über die Geschichte des Mauerbaus und die nachfolgenden Geschehnisse.

Zum Reichstagsgebäude am Platz der Republik

Stadtrundfahrten in Berlin sind nicht komplett ohne einen Besuch des Reichstagsgebäudes. Seit 1999 tagt hier der Deutsche Bundestag. Das Gebäude selbst blickt auf eine ausladende Historie zurück. Bereits zwischen 1884 und 1894 wurde das Reichstagsgebäude im Stil der Neorenaissance erbaut. Zu finden ist es im Stadtteil Tiergarten am linken Spreeufer. Zunächst beherbergte es den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches. Nach dessen Zerfall den der nachfolgenden Weimarer Republik. Besondere Berühmtheit hat das Gebäude seit dem politisch instrumentalisierten Reichstagsbrand von 1933. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Reichstagsgebäude nur noch ein Trümmerhaufen und stand im britischen Sektor, also im Westteil der geteilten Stadt Berlin. Man baute das geschichtsträchtige Gebäude nach dem Krieg wieder auf – jedoch zunächst ohne die begehbare gläserne Kuppel, für die das Haus inzwischen berühmt ist. Diese wurde erst nach der Wiedervereinigung hinzu gefügt. Auch die Innenräume wurden in diesem Zuge, von 1991 bis 1999, in Stand gesetzt. Wer noch mehr über die Geschichte des Reichstagsgebäudes erfahren möchte, oder einfach nur gerne einen Blick in die Innenräume des deutschen Politikzentrums werfen möchte, kann das Haus im Rahmen einer Führung besichtigen.

 

Hier schlug das Herz der DDR: der Alexanderplatz

Ebenso wie das Brandenburger Tor liegt der Alexanderplatz, von den Berlinern kurz “Alex” genannt, im Stadtteil Mitte. Hier findet sich unter anderem das wohl am besten sichtbare Gebäude der Stadt: der Berliner Fernsehturm. Er sieht aus wie eine riesige Stecknadel auf deren Kopf eine Antenne angebracht ist. Mit dem Fahrstuhl können Besucher hinauf in den “Stecknadelkopf” fahren, und im selbst drehenden gläsernen Restaurant aus 214 Metern Höhe einen sagenhaften Ausblick über Berlin und dessen Umgebung genießen. Zu DDR-Zeiten war ein Besuch des Fernsehturm-Restaurants für hohe Feiertage – wie etwa den Hochzeitstag oder die Jugendweihe des Nachwuchses – reserviert. Danach sollten Sie unbedingt der bekannten Weltzeituhr einen Besuch abstatten. Dabei handelt es sich um eine, zu ihrer Entstehungszeit 1969, futuristisch anmutenden metallenen Uhrenkonstruktion, die zum 20. Geburtstag der DDR in Betrieb genommen wurde. Sie zeigt die Uhrzeit in den verschiedenen Zeitzonen der Welt an und soll gleichzeitig das Sonnensystem darstellen.

Erleben Sie Kultur pur auf der Berliner Museumsinsel

Die Berliner Museumsinsel lässt niemanden unbeeindruckt: kein Wunder, denn das Ensemble gehört seit 1999 dem UNESCO Weltkulturerbe an. Insgesamt besteht die Museumsinsel aus fünf Museumsgebäuden und ist ebenfalls im Stadtteil Mitte zu finden. Genauer gesagt auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel. Kenner sagen es handelte sich hierbei gar um den bedeutendsten Museumskomplex in ganz Europa. Die Museumsinsel vereint auf ihrem Terrain das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. 2019 eröffnete dort noch die James-Simon-Galerie, die als neues Besucherzentrum fungiert.

Die Museen der Museumsinsel setzen sich hauptsächlich mit Archäologie und der Kunst des 19. Jahrhunderts auseinander. Der Bau aller fünf Museumsgebäude nahm insgesamt an die 100 Jahre in Anspruch. Die Errichtung des Gebäudeensembles, und seine Nutzung, geht auf einen Plan von König Friedrich Wilhelm IV. zurück. Erst 1930 war das Museums-Ensemble vollendet. Die meisten Besucher zieht sicherlich die Büste der ägyptischen Königin Nofretete an, die früher im Alten Museum zu sehen war – inzwischen ist sie im Neuen Museum untergebracht. Freunde byzantinischer Kunst besuchen das Bode-Museum. In der Alten Nationalgalerie sind zahlreiche Werke Caspar David Friedrichs sowie französischer Impressionisten zu bestaunen.

Das dreiflügelige Pergamonmuseum versammelt eine griechische und römische Skulpturensammlung sowie islamische und vorderasiatische Kunst aus mehreren Jahrtausenden. Selbst für diejenigen, die Museumsbesuche nicht zu ihren Steckenpferden zählen, ist der Besuch der Berliner Museumsinsel ein Highlight beim Sightseeing durch Berlin. Alleine die Architektur der fünf Museumsgebäude fasziniert. Ein Spaziergang rund um den Museums-Komplex wirkt in der Hektik der Großstadt absolut entspannend. Zudem finden sich hier eine Menge Bars und Restaurants, und im Sommer auch ein Stadtstrand, in dessen Liegestühlen sich während des Sonnenuntergangs herrlich ein Cocktail oder ein Feierabendbier genießen lässt.

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